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RVSM
Der Begriff Reduced Vertical Separation Minimum, kurz RVSM, wird im deutschem Flugraum als Reduzierte Vertikalstaffelung übersetzt. Über vierzig Staaten in Europa und Nordafrika haben als Folge des dichtgedrängten Luftraumes die Regelung über die Reduzierte Vertikalstaffelung erlassen. Sie wurde dann am 24. Januar 2002 im europäischem Luftraum eingeführt, um mehr Platz für zusätzlichen Flugverkehr zu schaffen. Der vertikale Mindestabstand der Flugzeuge wurde von 2.000 auf 1.000 Fuß, also auf ca. 300m herabgesetzt. Dadurch wurden über 8.839m Höhe zugleich sechs neue Flugstraβen geschaffen. Die Regelung soll bewirken, dass die Flugzeuge weniger an Treibstoff verbrauchen und pünktlicher werden. Durch die Einführung des RVSM hat sich auch der Anspruch auf Qualität und Genauigkeit der Fluginstrumente erhöht. Diese neuen Flugflächen dürfen nur von Flugzeugen benutzt werden, die auch die technischen Voraussetzungen dafür besitzen. Maschinen, die nicht mit zwei voneinander unabhängigen computergesteuerten Präzisions-Höhenmessern ausgestattet sind, dürfen die neu geschaffenen Flugebenen nicht benutzen und müssen also weiterhin die unteren Flugstraβen in Anspruch nehmen. Das bedeutet aber zugleich ein höherer Treibstoffverbrauch und dementsrechend eine niedrigere Wirtschaftlichkeit gegenüber den anderen Fluggesellschaften, die sich in den oberen Luftraum bewegen können.
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